Undercover Boss präsentiert viele Franchise-Systeme

Undercover Boss

Franchise-Systeme bei Undercover Boss: Sinnvoll oder sinnlos?

Das RTL-Format Undercover Boss erfreut sich beim Publikum und der angestrebten Zielgruppe großer Beliebtheit. Die mittlerweile vierte Staffel der Sendung präsentiert Mitglieder der Führungsebene von gleich drei Franchise-Systemen. Doch auch in den Staffeln zuvor haben bereits viele Franchise-Systeme teilgenommen.

Undercover Boss – Das Konzept

Die Sendungen von Undercover Boss sind eigentlich immer gleich aufgebaut: Der Chef, ein Vorstandsmitglied oder ein anderer Mitarbeiter aus der höchsten Führungsriege eines Unternehmens wird inkognito in verschiedene Betriebe der eigenen Marke geschickt. Dort gibt er sich meist als Praktikant oder Bewerber aus, der zum Probearbeiten kommt. Selbstverständlich gehört auch ein aufwendiges, optisches Verwandlungsprogramm zum Sendekonzept, sonst würden die vermeintlichen Praktikanten natürlich schnell als Chefs auffliegen. In den jeweiligen Betrieben werden sie einzelnen Mitarbeitern zugeteilt, die den „Praktikanten“ anleiten sollen. Diese stellen sich natürlich mal mehr und mal weniger geschickt an. Die Erkenntnisse, die der „Undercover Boss“ in diesen Tagen gewinnt, trägt er wiederum nach Abschluss des Experiments in die Führungsetage. Oft folgen entsprechende Veränderungen für alle Mitarbeiter, wie zum Beispiel verbesserte Arbeitskleidung. Dann werden die einzelnen Mitarbeiter, die den vermeintlichen Praktikanten angelernt hatten, in die Firmenzentrale eingeladen – ohne zu wissen warum. Die Anspannung ist den meisten Mitarbeitern dann anzusehen. Es folgt ein Treffen mit ihrem Chef – und die Frage, ob sie ihn direkt als den Praktikanten enttarnen können. Je nachdem welche persönlichen Erfahrungen der „Undercover Boss“ mit seinen Angestellten gemacht hat, werden diese in irgendeiner, individuell passenden Art und Weise „belohnt“. Fazit: Der Chef hat was gelernt und die Mitarbeiter profitieren davon.

Warum machen so viele Franchise-Systeme bei Undercover Boss mit?

Seit der ersten ausgestrahlten Staffel in 2011 haben diese Franchise-Systeme bei Undercover Boss mitgemacht:

Im ersten Moment mag man sich darüber wundern – doch bei genauerer Überlegung ist das eigentlich einleuchtend: Franchise-Systeme verfügen über das für diese Sendung nötige Netz an Betrieben. Zudem sind die Marken sehr vielen Menschen bekannt – der Voyeurismus wird geweckt. „Otto Normalverbraucher“ kann mal hinter die Fassaden eines großen Unternehmens gucken – zumindest wird diese Unmittelbarkeit suggeriert.

Auf XING wurde in der Gruppe Franchise Business Club zuletzt heftig diskutiert, ob und wie sinnvoll die Teilnahme an dem Fernsehprojekt für Franchise-Systeme sei. Sicherlich handelt es sich nicht um ein Format, das man Bildungsfernsehen schimpfen dürfte. Dennoch erreichen die Franchise-Unternehmen mit Undercover Boss zweifelsohne ein breites Publikum und können ihre Marke noch bekannter machen. Wir sind jedenfalls gespannt, ob es eine fünfte Staffel geben wird und welche Franchise-Systeme sich daran beteiligen werden.

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Ruth Rudolph  / pixelio.de

 

 

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