Kulturtrends im Franchising – Der Chat

Erneut stand Frau Professor Bellone den vielen Fragen der Chat-Teilnehmer im Live-Chat des FranchisePORTAL am vergangenen Freitag Rede und Antwort. Neben der Möglichkeit ganz allgemeine Fragen zum Franchising zu stellen ging es im Speziellen um Kulturströmungen und –Trends und deren Auswirkungen auf das Franchising. Eine der ersten Fragen bezog sich auf eine Definition der Kulturströmungen, die sich auch auf das Franchising auswirken: Was war hier gemeint? Als starke Strömungen nannte Frau Professor Bellone die Globalisierung und die Digitalisierung. Beides biete auch enormes wirtschaftliches Potential – auch für Franchise-Systeme. Leider würden die gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen vielfach eher als Bedrohung als als Chance wahrgenommen. Zudem würde das schlummernde Potential offenbar gar nicht wahr genommen:

„Ich beobachte immer wieder, wie die Zusammensetzung von Mitarbeitenden verschiedenster Kulturen und Altersgruppen in KMU wie Großunternehmen nicht genutzt wird. Dabei wäre hier ein großes Potenzial, um verschiedene Einstellungen und Anregungen zu bekommen, die für Services und Produktinnovationen förderlich sind.“

Franchising und kulturelle Vielfalt im Widerspruch?

Nicht generell, meint Frau Professor Bellone. Zwar bieten Franchise-Systeme Verlässlichkeit und übereilte Veränderungen sind eher fehl am Platz. Doch Ergänzungen und Verbesserungen sollten deshalb nicht ausgeschlossen sein:

„Mit einem Franchise-System haben Sie bereits gute Voraussetzungen, um neue Strömungen über die Partner aufzunehmen. Denn Ihre Franchise-Nehmer sind der “direkte Zugang zum Markt”. Das klingt vielleicht etwas mechanisch – in der Realität sind das soziale Plattformen wie Meetings, Think Tanks etc. Wichtig für Sie als Franchise-Geber ist allerdings, Inputs Ihrer Partner auch zuzulassen und im Sinne des gemeinsamen Fortschritts zu prüfen. Dabei muss neben der Überprüfung auf Erfolg auch die Markenkompatibilität untersucht werden. Wenn Sie sich als traditionellen Anbieter bezeichnen, dann muss man sich auch betreffend Innovation in einem Rahmen vortasten, der die Konsumenten wie Partner nicht verunsichert.“

Abschließend betonte Frau Professor Bellone noch einmal, dass sie sie nicht für übereilte Konsequenzen zu kurzlebigen Trends ausspricht. Doch im Gleichgewicht mit der eigenen Unternehmenskultur sollte Raum geschaffen werden, um wirklich relevante Trends zumindest diskutieren zu können.

Das ausführliche Chat-Protokoll können Sie auf dem FranchisePORTAL nachlesen.

Bild: Guntier / photocase.com

 

 

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