Grundlagen des Franchising waren Chat-Thema

Der First Franchise Friday am letzten Freitag (5.8.11) wurde von Herrn Wolf-Dieter Martius, von der SYNCON Consulting GmbH, geführt. Thematisch drehte sich diesmal alles um die Basics des Franchising. Auf gut Deutsch: „Die Grundlagen des Franchising“ waren neben den immer zugelassenen allgemeinen Fragen zum Franchising Hauptthema.

Herr Martius startete den Chat mit der These “Der einzige Maßstab für erfolgreiches und seriöses Franchising ist der langfristige wirtschaftliche Erfolg der FranchisepartnerInnen!“ und stellte sie zur Diskussion. Darauf folgte wenig Resonanz, meiner Ansicht nach wohl aus dem Grund, dass dies weniger eine gewagte These, sondern in der Tat eher eine Wahrheit des Franchising ist. Ob es nun der einzige Maßstab sein sollte, sei dahingestellt, sicher aber jedoch der entscheidende. Gerade erst habe ich in unserer Serie über die Irrtümer im Franchising in Nr.4 geschrieben, dass Franchise-Systeme nur mit wirtschaftlich erfolgreichen Franchise-Nehmern selbst erfolgreich sein können.

Basiswissen für Franchise-Nehmer

Hier habe ich ein paar Tipps von Herrn Martius aus dem Chat zu Stichpunkten zusammengefasst. Ich kann aber jedem, der sich gerade anfängt sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, empfehlen das gesamte Chat-Protokoll zu lesen, es ist sicherlich hilfreich.

  • Als Franchise-Nehmer übernimmt man einen „schlüsselfertigen Betriebstyp“:
    „Kurz: Man muss das Rad nicht neu erfinden. Viele belastende ‘Nebentätigkeiten’ wie Entwicklung von Marketingtools oder Tools für die professionelle Organisation sind im Franchisepaket beinhaltet. Der/die neue Franchise-UnternehmerIn kann sich von Anfang an auf die wesentlichen Bereiche seines/ihres Unternehmens konzentrieren und seine/ihre persönlichen Stärken einbringen.“
  • Man sollte bestehende Franchise-Partner eines Systems zu Ihren Erfahrungen mit dem Unternehmen befragen, die man selbst auswählt.
  • Franchise-Nehmer sollten in besonderem Maß teamfähig sein.
  • Franchise-Nehmer sollten ihren Betrieb in der Regel selbst (ohne Franchise-Geber oder Business Angel) finanzieren können.
  • Franchising als Weg aus der Arbeitslosigkeit kann funktionieren. Schwierigkeiten liegen in zu geringem Eigenkapital und der zu überbrückenden Anlaufzeit.
  • Franchise-Interessenten sollten nicht die Prozentzahlen der zu leistenden Gebühren vergleichen:
    „Sie kaufen keine Gebühren, sondern ein umfassendes Leistungspaket für Ihren langfristigen wirtschaftlichen – und natürlich auch persönlichen – Erfolg.“

Basiswissen für Franchise-Geber

  • „Ein kurzfristiger Gewinn ist für Franchise-Zentralen nicht möglich.“
  • Muster-Franchise-Verträge lassen sich nicht 1:1 übertragen:
    „Jedes Franchisesystem braucht ‘seinen Franchisevertrag’ als seriöse rechtliche Basis einer guten Partnerschaft. Die Anpassungen sollten von ExpertInnen gemacht werden und müssen das System umfassend widerspiegeln. Sie sind in der Regel so umfangreich, dass sie den Mustervertrag entbehrlich machen.“
  • Franchise-Geber sollten ihr Franchise-Konzept wirtschaftlichen Veränderungen anpassen können, um den wirtschaftlichen Erfolg der Franchise-Nehmer zu sichern.

Bild: © Ami Beyer | Dreamstime.com

 

 

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