Franchise-Treff Artikel spaltet die Meinungen bei XING

Der Gastbeitrag von Heiko Beyer „8 Gründe, warum nicht jeder Franchisenehmer seinen eigenen Steuerberater haben sollte“ hat offensichtlich einen heiklen und viel diskutierten Punkt der Franchise-Branche getroffen. Seit der Veröffentlichung des Artikels wächst die Diskussion auf XING stetig weiter.

Nicht ohne Stolz haben wir die von uns gestartete Diskussion bezüglich des Gastbeitrags von Herrn Beyer auf der Business Community XING verfolgt. Dabei wurden bereits ebenso interessante wie widersprechende Meinungen zur einheitlichen Betreuung von Franchise-Nehmern durch Steuerberater gepostet.

Pro Vereinheitlichung

Franchise-Geber sind prinzipiell daran interessiert sämtliche Zahlen ihrer Franchise-Nehmer so zu erhalten, dass sie auch für die interne Datenverarbeitung und den Vergleich von Wert sind. Denn davon profitieren zuletzt auch wieder die Franchise-Nehmer.

Ein in diesem Zusammenhang viel diskutiertes Problem ist die Nicht-Trennbarkeit von privaten und geschäftlichen Einkünften. Hier wurden Stimmen laut, die die Lösung in zwei verschiedenen Steuerberatern sahen: Einen einheitlichen Steuerberater für alle Franchise-Nehmer eines Systems sowie einen privaten und selbstverständlich selbst gewählten für alle privaten Angelegenheiten. Unser Gastautor Heiko Beyer hält das in der Umsetzung für realistisch:

„Natürlich muss die persönliche (private) Beratung bei einem (Allgemein-) Steuerberater durchgeführt werden. Dies klappt bei uns in der Praxis auch sehr gut. Wir kümmern uns im Bezug auf Franchiseunternehmen ausschließlich um den betrieblichen Teil sowohl für Franchisegeber als auch für Franchisenehmer.“

Ein zukünftiger Franchise-Geber überlegte öffentlich, die einheitliche Steuerberatung als Option in den Franchise-Vertrag aufzunehmen. Dies löste allerdings kontroverse Reaktionen bezüglich der rechtlichen Machbarkeit aus.

Contra System-einheitlicher Steuerberater

Als Gegenentwurf zum einheitlichen Steuerberater kristallisierte sich bald die Kombination eines privat gewählten Steuerberaters und eines einheitlichen Buchhalters heraus. Die grundlegende Einstellung, dass die Wahl eines Steuerberaters absolute Privatsache der Franchise-Nehmer sei, liegt hier zu Grunde.

Begründet wurde dies mit rein menschlichen und emotionalen Gründen: Eine Finanzberatung jeglicher Art sollte mit jemandem, den man sympathisch findet, stattfinden, wenn sie Früchte tragen soll. Auch mangelndes Vertrauen zum Franchise-Geber könnte Franchise-Nehmer zögern lassen, die Finanzen in solchem Ausmaß offen zu legen.

Über die Machbarkeit dieser Trennung und vor allem über die Möglichkeiten einer System-einheitlichen Buchhaltung wurde dann auch angeregt diskutiert. Die Trennung der beiden Bereiche sei strikt einzuhalten und auch Unternehmen außerhalb des Franchisings hielten sich daran.

 

 

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