Franchise-Start mit wenig Geld?

Wenig Geld auf dem Konto und eine Existenzgründung? Das scheint sich zunächst einmal zu widersprechen. Doch die Frage „Wie wenig ist wenig?“ ist hier essentiell, um wirklich beurteilen zu können, ob eine Selbstständigkeit in Frage kommt. Gleichzeitig muss genau kalkuliert werden, was die Gründung kosten würde.

Die Kombination aus diesen beiden Punkten macht den entscheidenden Unterschied: Sich einerseits über seine finanziellen Möglichkeiten und Begrenzungen klar zu werden, und andererseits die nötige Investition möglichst genau zu ermitteln, bringt den potentiellen Existenzgründer einen wichtigen Schritt weiter in Richtung Selbstständigkeit.

Wie hoch ist Ihr Eigenkapital?

„Wenig Geld“ ist eine sehr vage Formulierung: Ein Student meint, dass fünf Euro im Portemonnaie wenig Geld ist, ein durchschnittlich verdienender Angestellter meint das vielleicht mit 50 Euro und so weiter. Der vielleicht wichtigste Schritt auf dem Weg zur Selbstständigkeit überhaupt ist das Bewusstsein der eigenen finanziellen Mittel.

Errechnen Sie Ihr Eigenkapital: Addieren Sie den Wert von Immobilien, das Kontovermögen, Lebensversicherungen oder Wertpapieren. Von dieser Summe müssen dann eventuelle Kredite oder Hypotheken wieder abgezogen werden. Das Ergebnis ist Ihr tatsächliches Eigenkapital.

Und wie hoch ist das Gründungskapital?

Es hört sich so einfach an: Finden Sie heraus wie viel Geld Sie für Ihr Gründungsvorhaben benötigen. Dahinter steckt eine Menge Arbeit – die sich lohnt. Die Kalkulierung Ihres Gründungskapitals ist unerlässlich; bei einer Gründung im Franchising kann man davon ausgehen, dass ein erfahrener Franchise-Geber recht genau einschätzen kann, welche Kosten auf den Franchise-Nehmer zukommen. Also keine Scheu bei der Kontaktaufnahme. Meist bietet der Franchise-Geber auch Unterstützung in Sachen Businessplan an.

Fördermöglichkeiten für Existenzgründer mit wenig Geld

Die folgende Aufzählung erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit, sondern soll lediglich eine Übersicht über die gängigsten und am häufigsten genutzten Fördermöglichkeiten für Gründer mit wenig Geld geben:

  • Der Gründungszuschuss kann gewährt werden, wenn man Arbeitslosengeld bezieht. Die Qualifikation für eine Selbstständigkeit muss nachgewiesen werden. Bei Gewährung des Gründungszuschusses wird für neun Monate das zuletzt empfangene Arbeitslosengeld plus zusätzliche 300 Euro monatlich gezahlt. Die 300 Euro können nach erneuter Prüfung für weitere sechs Monate empfangen werden.
  • Zur Stärkung des Eigenkapitals kann das ERP-Kapital der KfW-Mittelstandsbank dienen: Das Nachrangdarlehen kann auch ohne Sicherheiten gewährt werden. Auch eine Ausfallbürgschaft einer Bürgschaftsbank kann das Eigenkapital stärken. Für Banken gilt dieses geliehene Geld wie Eigenkapital und vergünstigt so die Konditionen bei weiteren Kreditaufnahmen.
  • Kredite können generell bei der Hausbank beantragt werden. Bei kleinen Krediten eignet sich besonders das KfW StartGeld. ACHTUNG: Alle Fördergelder müssen vor Beginn der Selbstständigkeit beantragt werden!

Wenn Sie sich genauer über die Möglichkeiten der Existenzgründung im Franchising mit wenig Geld informieren möchten, können Sie das zum Beispiel mit dem Zielgruppenwissen im FranchisePORTAL tun.

 

 

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