Aus- und Weiterbildung der Franchisepartner: Chatzusammenfassung

Aus- und Weiterbildung ist ein bedeutendes Thema für Existenzgründer

Schulungen für neue und alte Franchise-Partner schaffen wichtige Anreize

Am 25. Juli 2014 fand der Expertenchat im FranchisePORTAL statt. Diesmal beantwortete Frau Prof. Veronika Bellone die Fragen der Chat-Teilnehmer. Das zentrale Thema war die Aus- und Weiterbildung von Franchisepartnern – ein zentrales Merkmal von Franchise-Systemen. So können auch Quereinsteiger in einer Branche selbstständig werden, die sie nicht von der Pike auf gelernt haben.

Jedes Franchise-System hat seine eigene Art Schulungen, Aus- und Weiterbildungen der Partner zu organisieren. Auch der Umfang der angebotenen Schulungen und deren inhaltlichen Schwerpunkte variieren stark.

Franchise-Partner: Organisation der Schulungsinhalte

Laut Prof. Bellone kommt es bei der Gestaltung der Schulungsinhalte vor allem hierauf an:

„Sie (die Franchise-Geber, Anm.d.R.) müssen die Herausforderungen im Alltag der Franchise-Nehmer/innen kennen. Die Problemstellungen im Umgang mit den Kunden; die Situationen, die wichtig sind, um erfolgreich mit dem Konzept zu sein. Weiterbildung muss nahrhaft sein und angebunden an das tägliche Geschehen der Partner/innen, damit diese auch entsprechend motiviert an die Weiterbildung herangehen. Die Systemzentrale muss somit sehr aktiv eruieren, wo zu bearbeitende Felder sind und Erkenntnisse aus den Partnermeetings ziehen, aus den Besuchen vor Ort, um entsprechende Unterstützung zu bieten.“

Natürlich ist die Ausbildung und Schulung neuer Franchisepartner wichtig, jedoch sollte sich das Weiterbildungsangebot eines Franchise-Systems für seine Partner keinesfalls hierauf beschränken. Die Motivation bestehender Partner ist laut Prof. Bellone nicht weniger wichtig als die fundierte Ausbildung neuer Partner. So fällt auch ihre Antwort auf die Frage in welchen Bereich man eher investieren sollte, deutlich aus:

Anreize für alte Partner sind ebenso wichtig wie Ausbildung für neue Partner

„Mit Verlaub, wenn Sie da einen Unterschied machen, dann wäre das kontraproduktiv. Ich gebe ein anderes Beispiel dazu: als Abonnent einer Zeitung scheint man für Verlage ein sicherer Wert zu sein, denn in der Regel wird man bis zur jeweiligen Rechnungsstellung nicht mehr beachtet. Die Neukundenakquise wird hingegen mit immer neuen, spannenden Geschenken vorgenommen etc. Hier gibt es Parallelen. Partner/innen, die bereits dabei sind, haben in das Konzept investiert, sie haben zwar das Grundrüstzeug bekommen, doch jetzt geht es darum, sie auch langfristig zu begeistern. Die Neuen müssen hingegen integriert und ‚fit gemacht‘ werden. Ich würde keinen Unterschied hinsichtlich des finanziellen Engagements vornehmen.“

Ob Training on the Job, Workshops, Motivation zum Lernen, neue Lern-Methoden, Kostenübernahme oder wie kleinere Franchise-Systeme die Weiterbildung ihrer Franchisepartner organisieren können – Frau Prof. Veronika Bellone gab im Chat zahlreiche Tipps und Anreize für (angehende) Franchise-Geber. Aber auch Franchise-Interessenten und angehende Gründer erfahren im Chat-Protokoll, auf was sie achten sollten.

 

 

 

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