Was kostet es, ein McDonald’s Restaurant zu eröffnen?

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Was kostet es, einen eigenen McDonald’s zu eröffnen?

Die Frage, was es eigentlich kostet, ein McDonald’s Restaurant zu eröffnen, findet sich erstaunlich häufig im Internet. Pauschal lässt sich das natürlich schlecht beantworten – jede Existenzgründung bzw. Selbstständigkeit kostet unterschiedlich viel Geld. Das ist auch bei einer Gründung mit einem Franchise-System – wie es ja McDonald’s ist – nicht anders. Aber die Schätzungen für die Gründung mit einem speziellen Franchise-System wie McDonald’s sind natürlich etwas genauer, als bei Schätzungen ohne weitere Vergleichsmöglichkeiten. Schließlich wurden bereits viele McDonald’s Restaurants mit Franchise-Nehmern eröffnet. Daraus ergeben sich Werte, die es leichter machen zu schätzen, was es kostet ein McDonald’s Restaurant zu eröffnen.

McDonald’s Franchise: Was kostet es?

Im Virtuellen Messestand auf dem FranchisePORTAL gibt McDonald’s folgende Summen an:

  • Eigenkapital 500.000 Euro
  • Eintrittsgebühr 46.000 Euro
  • Lizenzgebühr 5,00 %

Das benötigte Eigenkapital, um einen McDonald’s zu eröffnen, beträgt also bereits eine halbe Million Euro. Das ist aber noch nicht alles, denn das benötigte Eigenkapital ist nur die Grundlage, um entsprechende Finanzierungen stemmen zu können. FranchisePORTAL definiert das benötigte Eigenkapital wie folgt:

„Eigenkapital sind jene Mittel, die der Gründer eines Unternehmens zur Beschaffung von Fremdkapital aufzubringen hat. Der angemessene Anteil beträgt je nach Branche 15 bis 25 Prozent der Gesamtinvestition.“

Muss man Millionär sein, um einen McDonald’s zu eröffnen?

Um ein McDonald’s Restaurant eröffnen zu können, sollte man also Millionär sein, wie man anhand dieser Rechnung durchaus annehmen kann. Das liegt aber nicht alleine an dem Weltkonzern McDonald’s – die Bekanntheit der Marke und die Größe des Unternehmens sind im Franchising zwar durchaus Kriterien. Sie spiegeln sich jedoch in der Eintrittsgebühr wider und nicht im benötigten Eigenkapital. Die Eintrittsgebühr für ein Franchise-System soll die bereits getätigten Leistungen des Franchise-Gebers bis zum Eintritt in das Franchise-System honorieren. Die Systementwicklung, der Bekanntheitsgrad und der Markenaufbau sind darunter zusammenzufassen.

Warum kostet McDonald’s Franchise so viel?

Mit dem benötigten Eigenkapital, um ein McDonald’s Restaurant zu eröffnen, werden also ganz andere Dinge gestemmt. Ein geeigneter Standort muss gefunden und dann ein McDonald’s Restaurant gebaut werden – und das selbstverständlich nach den Vorgaben des Franchise-Systems. Hier kommen viele Kosten zusammen, die am Ende eben eine entsprechend hohe Summe als vorhandenes Eigenkapital rechtfertigen. Auch wenn man sich nicht mit einem so bekannten Franchise-Konzept wie McDonald’s selbstständig machen will – die Selbstständigkeit in der Gastronomie ist generell kostenintensiv. Eine Profi-Küche muss erst einmal eingerichtet sein; eine Existenzgründung im Home Office lässt sich bei weitem günstiger und schneller umsetzen.

Geld ist nicht alles…

Aus diesem älteren Video-Interview mit dem McDonald’s Senior Specialist Franchise Holger Blaufuß geht ganz klar hervor, dass es McDonald’s Deutschland nicht nur auf das vorhandene Geld ankommt, wenn man Franchise-Nehmer des Fast Food-Giganten werden will. Die relevante Aussage kann man ab Minute 1:53 anhören und ansehen:

Wem die Eröffnung eines eigenen McDonald’s Restaurants alles in allem zu viel kostet, muss sich also nicht grämen. Auch als Millionär ist man nicht automatisch ein geeigneter Franchisenehmer-Kandidat für McDonald‘s. Wer sich aber generell für eine Selbstständigkeit mit einer bekannten Gastronomie-Marke interessiert, hat noch viele weitere Franchise- und Lizenzkonzepte zur Auswahl, bei denen sich die genauere Recherche bestimmt lohnt. Eine große Auswahl solcher Franchise-Konzepte aus der Gastronomie findet man zum Beispiel hier.

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