Selbstreflexion als Schlüssel zur erfolgreichen Existenzgründung

Selbstreflexion ist wichtig für die Selbstständigkeit

Wenn man beginnt, sich zu überlegen, ob man sich vielleicht selbstständig machen möchte, dreht sich häufig zunächst einmal alles um die passende Geschäftsidee. Entweder man kommt überhaupt erst auf den Gedanken sich selbstständig zu machen, weil man eine vermeintlich geniale Geschäftsidee hat. Oder aber (und so ist es weitaus häufiger) man verspürt den Wunsch nach einem selbstbestimmteren Leben und möchte sich beruflich verändern und freier entfalten. Hierfür kommt man an der gründlichen Selbstreflexion jedoch nicht vorbei.

Vor der passenden Geschäftsidee steht die Selbstreflexion

Dabei sollte vor der passenden Geschäftsidee eigentlich die Selbstreflexion stehen. Denn, seien wir ehrlich, die Geschäftsidee kann noch so innovativ sein – wenn IT-Themen für Sie böhmische Dörfer sind, dann sollten Sie wohl nicht in die App-Entwicklung einsteigen. Denn was am Ende glücklich macht, ist durchaus relevant und nicht romantischer Firlefanz, den man beiseitelassen kann.

Und auch wenn Sie sich für eine Gründung mit Franchising entscheiden, sich also als Franchise-Nehmer selbstständig machen möchten, steht die Selbstreflexion an erster Stelle. So sehen es auch zwei Beraterinnen, die vor kurzem ihre jeweilige „Expertenstimme“ im FranchisePORTAL zu diesem Thema veröffentlicht haben.

Selbstreflexion als Thema in den „Expertenstimmen“

So geht Bettina Momm, von den SYNCON International Franchise Consultants, darauf ein, wie man eigentlich am besten herausfinden kann, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Denn nur den wenigsten Menschen dürfte dies wirklich klar sein. Hierfür kann man zum Beispiel eine SWOT-Analyse machen, die man in dem ausführlichen Artikel finden kann. Und auch die Meinung Anderer kann Gewicht haben, findet Momm:

„Beziehen Sie andere in die Beurteilung Ihrer Person mit ein. Häufig ist die Eigensicht eine andere, wie die von außen wahrgenommene. Sprechen Sie in Ihrem Umfeld mit Personen, die bereits selbstständig sind über die Schwierigkeiten in der Entscheidungsfindungs- und Anlaufphase und wie sie diese gemeistert haben. Sollten Sie die Erlebnisse der anderen bereits abschrecken, Angst machen oder Ihnen ein Gefühl der Unsicherheit geben, überdenken Sie ihr Vorhaben noch gründlicher.“

Gründen mit Leidenschaft

Weiß man einmal um seine persönlichen Stärken und Schwächen kann man in die Selbstständigkeit starten, meinen Sie? Nicht ganz. Denn wie es um die Leidenschaft bestellt ist, haben Sie so noch nicht beleuchtet. Nur, wenn Sie etwas mit Leidenschaft tun, also voll dahinter stehen und Spaß an der Arbeit haben, werden Sie erfolgreich sein. Da ist sich auch Uta Glaubitz sicher, die mit ihrem Unternehmen berufsfindung.de Menschen genau hierbei unterstützt:

„In etwas gut zu sein, heißt nicht unbedingt, dafür auch eine Leidenschaft zu haben. In etwas schlecht zu sein, heißt nicht, dass man es nicht lernen kann. Eine Begeisterung kann verschüttgehen, aber revitalisiert werden.“

In ihrem Beitrag sind zahlreiche Tipps zu finden, wie man sich selbst besser reflektieren und so seine Leidenschaften entdecken kann – die man dann wiederum perfekt auf die eigene Existenzgründung übertragen kann. Auf ihrer Website findet man zudem auch spannende Gründergeschichten, die zeigen, dass ein beruflicher Lebenslauf nicht immer geradlinig und vorhersehbar laufen muss. Wer weiß schon zu Beginn des Berufslebens, wo die Reise hin gehen soll? Also haben Sie Mut zur Selbstreflexion und finden Sie heraus, welche Art der Existenzgründung Ihre Erfüllung sein könnte!

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