Nach der Bundestagswahl: Was wird für Existenzgründer getan?

Existenzgründung in Deutschland

Die Parteien wurden zum Thema „Existenzgründung“ befragt

Das Thema „Unterstützung von Existenzgründern“ ist seit der Umstellung des Gründungszuschusses von einer Pflicht- zu einer Ermessensleistung und seit den stark sinkenden Gründungszahlen in Deutschland, immer wieder diskutiert worden. Auch ein Großteil der Franchise-Wirtschaft fordert die verstärkte Unterstützung von Gründungsvorhaben – insbesondere auch von kleineren Existenzgründungen und nicht nur von investitionsstarken Start-Ups. Diesem Thema hat sich auch der Deutsche Franchise-Verband (DFV) noch vor der Wahl gewidmet und die Parteien CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen gefragt: „Welche Positionen vertreten die Fraktionen im Deutschen Bundestag beim Thema Existenzgründergeschehen in Deutschland?“

Existenzgründung in Deutschland: Parteipositionen

Alle Antworten der Parteien auf diese Frage sowie ihre allgemeine Einstellung zum Thema Existenzgründungen in Deutschland hat der DFV als pdf bereitgestellt. Während SPD und Grüne den Gründungszuschuss wieder als Pflichtleistung eingeführt hätten, plädiert die CDU/CSU dafür, es bei der Ermessensleistung zu belassen. Dafür sollen es andere Leistungen den Existenzgründern einfacher machen. Genannt werden zusammenfassend:

  • Leichterer Zugang zu Wagniskapital
  • Leichterer Zugang zu Business Angeln
  • Förderung von Wagniskapital soll verdoppelt werden
  • Crowdfunding und –Investing soll weiterentwickelt werden
  • EXIST soll weiterhin universitäre Gründungsstrategien unterstützen
  • Entlastung von Bürokratie
  • Unternehmergeist soll in Schulen gefördert werden

Weiterhin wenig Unterstützung für „kleine“ Gründungen

Was auffällt ist, dass die genannten Punkte vor allem neuartigen, technologischen und Gründungen im großen Stil mit hohem Finanzierungsbedarf entgegenkommen dürften. Kein Wort zu den Mikrokreditinstituten oder Alternativen zum Gründungszuschuss. Existenzgründer, die klein starten wollen, sind also nach wie vor in erster Linie auf privates Vermögen angewiesen. Dabei ist anzunehmen, dass Sicherheiten, wie sie der Gründungszuschuss bietet, das Existenzgründungsverhalten wohl positiv beeinflussen. Doch leider können Gründer mit dieser Hilfestellung nicht mehr fest rechnen, meint der Unternehmensberater Reinhard Wingral in diesem Video-Interview, in dem er auch alternative Finanzierungsmethoden und Förderangebote vorstellt:

 

 

 

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