Video-Interview: Ingo Anderbrügge über sein Franchisesystem Fußballfabrik

Nachdem ich mich im ersten Video mit dem Ex-Bundesligaprofi Ingo Anderbrügge über das Unternehmertum und den Profisport unterhalten habe, legen wir in diesem Video den Fokus auf das Franchising und dessen Parallelen zum Sport. Klar, dass wir gleichzeitig auch einiges über Ingo’s Franchisesystem Fußballfabrik erfahren.

Und hierüber haben wir uns unterhalten:

 

Wie ist Ingo Anderbrügge zum Franchising gekommen?

Zunächst einmal ist Ingo Anderbrügge mit seiner Fußballfabrik gestartet. Dann kam der Punkt, an dem er über die weitere Expansion nachdenken musste, weil er bundesweite Anfragen für Fußballcamps hatte. Sollte er solche Anfragen in weiter Entfernung annehmen oder gab es vielleicht eine andere Möglichkeit dies zu organisieren. Diese andere Möglichkeit hieß dann Franchising: Mit selbstständigen “Local Heroes” vor Ort Fußballcamps unter dem Dach der Fußballfabrik organisieren. Dabei hat sich Ingo Anderbrügge selbst gefragt, ob und unter welchen Bedingungen er sich einem solchen Konzept angedockt hätte.

 

Wer kommt als Franchise-Partner für die Fußballfabrik in Frage? Nur Fußballprofis?

An dieser Stelle zeigt sich Ingo Anderbrügge offen für viele verschiedene Konstellationen. Auch Profifußballer können nach ihrer Karriere Franchise-Partner werden, wenn Sie voll motiviert sind und dauerhaft dabei bleiben wollen. Als Zwischenlösung mit Blick auf eine andere Karriere ist dies allerdings keine Option.

Am wichtigsten ist Ingo Anderbrügge die Begeisterung für den Fußball und die Arbeit mit Kindern. Wer dies mitbringt kommt auch als Franchisepartner in Frage. Sportstudenten, Trainer, gut vernetzte oder stark im Vereinswesen integrierte Personen kommen für Ingo genauso in Frage wie zum Beispiel sogar eine Werbeagentur im Sportkontext, die mit einem sportlichen Leiter Fußballcamps organisieren möchte.

 

Wenn für den Franchisegeber der Vorteil eines schnelleren Markteintritts gegeben ist, was sind dann aus Sicht von Ingo Anderbrügge die Vorteile für den Franchisenehmer?

Der größte Vorteil ist der schnelle Start bis zum ersten durchführbaren Fußballcamp. Der Franchisenehmer kann auf unterschiedliche bereits erstellte Konzepte und Abläufe des Franchisegebers zurückgreifen und muss nicht alle Dinge vorab selbst organisieren, sich selbst erarbeiten und womöglich typische Einstiegsfehler machen. Davor kann ihn der Franchisegeber bewahren. So steht zum Beispiel auch das Trainingsprogramm für unterschiedliche Altersgruppen zur sofortigen Umsetzung bereit und alle Franchisepartner genießen gemeinsame Einkaufsvorteile. Sehr wertvoll ist in der Fußballfabrik auch die technische Unterstützung. Mit dem “Camp-Champ” ist der Franchisenehmer in der Lage viele Camps in einer Region mit 500 bis 700 Vereinen zu organisieren und den Überblick zu behalten.

 

Wie kann man prüfen ob man für Franchising geeignet ist?

Zentral steht eine gute Vorbereitung. Insbesondere sollte man sich selbst gut hinterfragen und überlegen, ob das beschriebene Konzept eine Alltagstätigkeit darstellt, die man sich gut über viele Jahre hinweg vorstellen kann. In der Fußballfabrik sollte man beispielsweise auf jeden Fall gerne mit Kindern arbeiten.

Ein herzliches Dankeschön an Ingo Anderbrügge, dass er mit uns seine Gedanken zum Unternehmertum, zum Profisport und zum Franchising geteilt hat, und dass wir gleichzeitig seine Fußballfabrik ein wenig besser vorstellen können.

 

Ingo, Dir auf Deinem weiteren Weg alles Gute und “Glück auf”!

PS: Den ersten Artikel und unser erstes Video-Interview, dass sich mehr um den Profi-Fußball und das Unternehmertum im Allgemeinen dreht, findet ihr hier.

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