Gute Pressemitteilungen verfassen

…ist eine Kunst! Das konnte ich gerade selbst erfahren, denn ich habe an einer IHK Veranstaltung mit dem Titel „Einführung in die Pressearbeit“ teilgenommen (was ich nur jedem Unternehmer empfehlen kann). Da ich mein neu erworbenes Wissen nicht vorenthalten möchte, fasse ich in diesem Beitrag mal die Key-Facts zusammen, die selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben. Schließlich nähere ich mich dem Thema gerade erst an.  🙂

Themenfindung

Ein geeignetes Thema zu finden, ist für die meisten Unternehmen schon der schwierigste Teil. Und selbst wenn besondere, unternehmensinterne Dinge passieren, muss das beispielsweise noch lange nicht für die Leser einer Zeitung interessant sein. Ein wichtiger Faktor ist also die Frage, was eigentlich den Redakteur, stellvertretend für seine Leserschaft, interessieren könnte. Mögliche Themen sind

  • Jubiläen
  • Veranstaltungen und Events
  • Erhaltene bzw. verliehene Auszeichnungen
  • Spenden und soziales Engagement
  • Neue Mitarbeiter
  • Besondere Leistungen von Mitarbeitern, die auch außerhalb der beruflichen Tätigkeit liegen dürfen

Das richtige Format

Seit jeher ist an der Form der Pressemitteilung nicht zu rütteln: Die Überschrift muss prägnant und im Präsens formuliert sein, der folgende erste Satz muss aussagen worum es geht. Beim Erstellen des ersten Satzes hilft die Faustregel „Wer, was, wann, wo, wie“. Diese sogenannten W-Fragen sollten also schon im ersten Satz beantwortet werden. Man sollte generell die dritte Person verwenden, also nicht von „wir, Ihr oder Sie“ sprechen. Hervorhebungen jeglicher Art (kursiv, fett) sollte man vermeiden, da die Pressemitteilung im Idealfall 1:1 übernommen wird. Es geht um Fakten; wer konkret Werbung machen möchte, kann sich eine Pressemitteilung sparen und gleich in der Anzeigenabteilung anrufen. Versteckte Werbung ist dagegen mit Zitaten möglich, aber auch das sollte man nicht übertreiben, wenn man tatsächlich veröffentlicht werden möchte.

Das gewisse Extra

Wenn vorhanden, sollten passende Fotos und/oder Grafiken mitgeschickt werden. Je mehr auf den Bildern los ist, desto besser. Die Qualität sollte 300 dpi aber auf keinen Fall unterschreiten. Wie bringt man nun die Pressemitteilung am besten zu der Person, die sie auch veröffentlicht? Zu meinem Überraschen war die Empfehlung der IHK jede Pressemitteilung nicht nur zu mailen, sondern auch zu faxen. Im Idealfall hat man schon im Vorfeld den richtigen Ansprechpartner recherchieren können; Mails an info@ bleiben meistens auf der Strecke.

Bild: © Momentsintime | Dreamstime.com

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