Existenzgründung – Woher kommt die Finanzierung?

Finanzierung

Die Finanzierung ist der erste Schritt der Existenzgründung

Viele Existenzgründer und Existenzgründerinnen, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagen, begehen häufig einen folgenschweren Kapitalfehler: Sie starten ein Unternehmen und kümmern sich erst DANACH um die Finanzierung. Da aber für viele Förderprogramme der Zeitpunkt der Gewerbeanmeldung ausschlaggebend ist, stehen die Gründer/innen nach ihrem unfreiwilligen Übereifer vor einem großen Problem: Wo bekommen wir jetzt genug Geld her?

 

Erst die Finanzierung – dann die Gründung

Unternehmensgründer/innen, die ihren Kreditgeber schon zu Beginn des ersten Beratungsgesprächs mit ihren Fortschritten beeindrucken möchten, kommen für viele Förderungen schon gar nicht mehr in Frage. Denn da ein Kredit in solchen Fällen in der Regel als Nachfinanzierung gilt, besteht die Gefahr, dass man als Gründer oder Gründerin mitunter damit konfrontiert werden kann, sein Geschäftskonzept nicht vernünftig durchdacht zu haben. Wenn das Unternehmen also schon vor der Beantragung der Fördermittel existiert, können sich Kreditverhandlungen oftmals schwierig gestalten.

Darüber hinaus sollte man in Zusammenhang mit einer potentiellen Gründung auch nicht einfach Hals über Kopf seine Festanstellung kündigen. Denn in so einem Fall kommt man für einen Großteil der bekanntesten staatlichen FörderprogrammeGründungszuschuss, Einstiegsgeld oder Gründercoaching – nicht mehr in Frage. Denn diese Mittel sind ausschließlich für Jungunternehmer und Jungunternehmerinnen gedacht, die vorher arbeitslos waren.

Investoren oder Crowdfunding als Alternativen

Neben den weiteren gängigen Fördermitteln – u.a. der ERP-Gründerkredit der KfW-Bank – bietet sich auch noch sie Suche nach einem Investor an. Dafür ist es dringend notwendig den Kontakt zu vielen Menschen zu suchen, um so ein umfangreiches Netzwerk aufzubauen. Dabei kann neben Gründerstammtischen, Seminaren und Workshops auch das Internet überaus hilfreich sein. So lassen sich zum Beispiel über die Webseite des Business Angels Netzwerk Deutschland  zahlreiche wohlhabende Privatpersonen erreichen. Eine weitere Möglichkeit ist das aus den USA stammende Crowdfunding, das in Deutschland unter anderem mit folgenden Internet-Plattformen vertreten ist: Seedmatch, Startnext, mySherpas oder VisionBakery.

Bild: ID 598077 – Jorma Bork / pixelio.de

 

 

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