Die Bilanz der Franchise-Wirtschaft 2014

Franchise-Wirtschaft 2014: Die auffälligsten Punkte der Umfrage des DFV wurden für sie zusammengefasst.

Entwicklungen der Franchise-Wirtschaft: Nützliche Einblicke für Unternehmen und Existenzgründer aus der Umfrage des DFV

 

Wie in den vergangenen Jahren hat der Deutsche Franchise-Verband (DFV) auch in diesem Jahr seine Mitglieder im letzten Quartal des Jahres zu seinen Erfahrungen befragt. Wieder sind interessante Umfrage-Ergebnisse herausgekommen, die Einblick in die Entwicklung der Franchise-Wirtschaft geben. Die markantesten Ergebnisse fassen wir hier für euch zusammen.

Expansionsziele erreicht?

Tatsächlich haben in diesem Jahr 47 Prozent der Franchise-Systeme angegeben ihre Expansionsziele erreicht zu haben. Das entspricht einem Plus von sieben Prozent zu 2013. Die Mehrheit hat jedoch angegeben, genau dies nicht erreicht zu haben: 53 Prozent der Unternehmen sagten aus ihre Expansionsziele nicht erreicht zu haben. Der DFV hält zu dieser Entwicklung in seinem Franchise-Barometer fest: „Trotz der leicht besseren Werte zeigt sich dennoch insgesamt, dass die Expansion bei zahlreichen Franchisesystemen derzeit einen klaren Engpass darstellt.“

Die Expansion der Franchise-Systeme kann auf mehreren Wegen erfolgen, der klassische Weg ist die Expansion mit Existenzgründern, die Franchise-Nehmer werden. Passend zu den anhaltenden Meldungen, dass es allgemein in Deutschland immer weniger Existenzgründer gibt, sind auch die Zahlen des Franchise-Barometers zu diesem Thema: Von 2013 auf 2014 ist die Anzahl der Franchise-Gründer um 20 Prozent zurückgegangen. Waren es im letzten Jahr noch 63 Prozent Unternehmensgründer mit denen die Franchise-Systeme expandierten, sind es in diesem Jahr nur noch 43 Prozent. Das Wachstum erfolgte auch mit bereits bestehenden Franchise-Nehmern (28 Prozent), eigenen Betrieben (9 Prozent) und – ganz neu in der Umfrage aufgenommen – durch die Umwandlung fremder Unternehmen (20 Prozent). Insbesondere die Fokussierung auf bereits bestehende Unternehmen, die sich dann einem Franchise-System anschließen, kann als direkte Auswirkung der zurückgehenden Gründerzahlen gewertet werden. Ebenso wie die verstärkte Expansion mit bereits „bewährten“ Franchise-Nehmern.

  • Akquise vor allem im Internet

Die meisten Franchise-Nehmer wurden der Umfrage zufolge über die eigene Unternehmens-Website gewonnen (27 Prozent). Mit 20 Prozent folgen die Franchise-Webseiten, wie das FranchisePORTAL eine ist, und mit zwölf Prozent Onlineportale zur Stellensuche. Die eigene Akquise liegt in diesem Jahr bei zehn Prozent, alle anderen Möglichkeiten – darunter auch Messen – liegen im einstelligen Prozentbereich. Franchise-Systeme sollten demnach vor allem ihrer Onlinepräsenz viel Aufmerksamkeit schenken, wenn weitere Franchise-Partner gesucht werden. Ergänzt und abgerundet durch Treffen im realen Leben, wie auf eigenen Veranstaltungen für Interessenten oder auch entsprechenden Messen, können so geeignete Kandidaten gefunden werden.

Die sogenannte Mischfinanzierung ist von 2013 auf 2014 in der Umfrage von 71 auf 53 Prozent gesunken. Dafür ist die reine Eigenkapitalfinanzierung um vier Prozent gestiegen. Der Gründungszuschuss wurde erstmalig separat beachtet und von den Gründern zu 15 Prozent genutzt. Hierzu hält der DFV fest: „Was in 2013 noch nicht abgefragt wurde, aber für immerhin jeden sechsten Franchise-Nehmer von Bedeutung ist: der Gründungszuschuss. Hier wird deutlich, wie sehr wirtschaftliche Anforderungen von Existenzgründern mit den politischen Forderungen des DFV übereinstimmen (Wiedereinführung des Zuschusses als Pflichtleistung der Arbeitsagenturen).“

 

 

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