Der Chat des FranchisePORTAL zum Thema ‚Fairplay Franchising‘

Franchise-ChatIm Rahmen des First Franchise Friday wurde einmal mehr ausgiebig zum Thema Franchising gechattet. Diesmal beantwortete Frau Mag. Waltraud Martius, SYNCON Consulting GmbH, alle Fragen der Chat-Teilnehmer.

Dabei ergaben sich gute Tipps sowohl für Franchise-Geber als auch für Franchise-Nehmer, um das gemeinsame Miteinander fair und positiv zu gestalten. Da der Franchise-Nehmer einerseits selbstständiger Unternehmer ist, aber andererseits auch in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Franchise-Geber steht, kann es in diesem Bereich leicht zu Problemen kommen.

Fairplay

Fairplay war das Stichwort des zweistündigen Chats. Was kann man tun, um gar nicht erst schlechte Stimmung innerhalb des Systems aufkommen zu lassen? Und wie kommt man aus verfahrenen Situationen zwischen Franchise-Geber und Franchise-Nehmer möglichst gut wieder heraus? Das sind Themen, die unter das Motto „Fair Franchising“ fallen.
Frau Mag. Martius hat hierzu bereits ein Buch mit dem gleichnamigen Titel veröffentlicht. Als Franchise-Expertin mit einem guten Gespür für Menschen, ihre Bedürfnisse und Ängste, hat sie Bereiche, in denen Probleme zwischen Franchise-Geber und Franchise-Nehmer häufig auftreten, genauer untersucht. Der menschliche Aspekt wird im Geschäftsleben oft zu wenig berücksichtigt. Und das birgt ein großes Konflikt-Potential.

Präventivarbeit und Lösungsansätze

Für einen fairen Umgang miteinander, vom Beginn der Partnerschaft bis zum Ende, gibt es einiges zu beachten:

Ich spreche gerne vom Lebenszyklus einer Franchise-Partnerschaft. Die erste Phase ist die des Kennenlernens, des „Sich-Begegnens“ und des Aufstellens der gegenseitigen Erwartungen. Da sind Ehrlichkeit und nicht zu viele Versprechungen, die dann nicht eingehalten werden können, ganz wesentlich. In der Systemintegration des Partners geht es dann um das professionelle Einbinden des neuen Partners. Rituale, wie neue Partner in das bestehende Netzwerk aufgenommen werden, sind hier genauso wichtig, wie die professionelle Grundausbildung des neuen Partners und seiner Mitarbeiter. Und dann geht es in die laufende Partnerschaft. Professionelles Partnermanagement unterstützt hier die FNs in der Erreichung ihrer Ziele. Aber auch die „alten Hasen“ gehören gehegt und gepflegt. Und in die Weiterentwicklung des Systems eingebunden. Partizipation ist hier das Zauberwort. Und schließlich ist es auch wichtig, wie Sie sich von einem FN wieder trennen, so dass beide Seiten erhobenen Hauptes die gemeinsame Bühne verlassen können.

Controlling

Besonders das Thema Controlling birgt Konflikt-Potential für die Beteiligten. Hier betont Frau Mag. Martius das Einbinden der Franchise-Nehmer. Man sollte ihnen möglichst sorgfältig den Sinn und Zweck, sowie den Nutzen, den sie selbst vom Controlling haben, erklären. Controlling sollte eben nicht als von oben diktiertes Muss zur Knechtung der Franchise-Nehmer verstanden werden, sondern als sinnvolle und letztendlich gewinnbringende Maßnahme, von der alle profitieren.

Bild: © Amir Kaljikovic – Fotolia.com

 

 

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