Mehr als McDonald’s: Geschäftideen aus der System-Gastronomie bieten vielfältige Möglichkeiten der Existenzgründung

Franchising und SystemgastronomieDer Zusammenhang von Systemgastronomie und Franchising ist so offensichtlich, dass ein Unternehmen wie McDonald’s oft als Prototyp eines Franchise-Systems genannt wird. Tatsächlich gehört die Branche insgesamt zu den größten im Franchising überhaupt.

Welche Gründe hat das? Was bedeutet das für Existenzgründer? Welche Trends lassen sich auf dem Markt beobachten?

„Systemgastronomie betreibt, wer entgeltlich Getränke und/oder Speisen abgibt, die an Ort und Stelle verzehrt werden können, und über ein standardisiertes und multipliziertes Konzept verfügt, welches zentral gesteuert wird.“

Die Erfolgsfaktoren der Systemgastronomie im Franchising

Diese etwas sperrige Definition führender Unternehmensvertreter der Branche beinhaltet bereits alle Faktoren, die den Erfolg der Vertriebsmethode Franchising in der System-Gastronomie begründen:

  1. Standardisierung: Jedes Restaurant einer Gastronomie-Kette sieht gleich aus (Einrichtung) und bietet das Gleiche an (Produktpalette) – so wie jedes Franchiseunternehmen!
  2. Multiplikation: Ziel eines jeden Unternehmens aus der Systemgastronomie ist die Präsenz an möglichst vielen Standorten – mittels Franchising!
  3. Zentrale Steuerung: Um das alles zu erreichen, werden die einzelnen Betriebe zentral verwaltet – im Franchising ist die Systemzentrale eine selbstverständliche Einrichtung!

Fakt ist also: Die Methoden von System-Gastronomie und Franchising überschneiden sich derart, dass sich das Franchise-System für den Vertrieb geradezu aufdrängt. Ebenso logisch ist die immense Zahl von Franchise-Angeboten aus diesem Sektor: Ob Starbucks oder Coffee Fellows, Burger King oder Subway, Joey’s Pizza oder Schnitzelhuber – alle sind als Franchise- oder Lizenz-Systeme organisiert.

Bewährte Ideen und bekannte Marken als Chance für Existenzgründer

Für Gründungswillige ergeben sich daraus enorme Chancen für eine erfolgreiche Selbständigkeit. Zum einen besteht die Möglichkeit, sich mit einem der erfolgreich bewährten Systeme zusammen zu tun – wer beispielsweise auf eine weltberühmte Marke wie Burger King setzt, kann vom ersten Tag an mit großem Andrang rechnen, denn der Kunde weiß, was er von der Marke Burger King erhält. Für risikofreudigere Typen bieten sich weniger bekannte Systeme an, die auf innovative und angesagte Trends setzten.

3 Beispiele für erfolgreiche Trend-Konzepte:

  1. Saft und Salat stehen im Mittelpunkt des Konzeptes von immergrün, das damit das steigende Gesundheitsbewusstsein und das Interesse mit Bio-Produkten in der Bevölkerung mit der Fast Food-Branche verknüpft.
  2. Den Trend zu internationaler und exotischer Küche bedient zum Beispiel das Franchise-Unternehmen La Venta, das spanische Tapas anbietet.
  3. Das Schnellimbiss-Konzept extrawurst setzt auf die altbekannte und deshalb nicht weniger beliebte Currywurst.

Qualität hat seinen Preis!

Problematisch können zweifellos die relativ hohen Einstiegsgebühren sein, doch die Unterstützung durch das Unternehmen ist in der Regel höchst professionell. Sie erstreckt sich auf Hilfen bei Standortwahl, Marketing, Buchführung und vielem mehr. Schulungen und Weiterbildungen ermöglichen die Existenzgründung sowohl für den Quereinsteiger als auch für den Fachmann / die Fachfrau für System-Gastronomie. Die Zukunftsaussichten sind nicht schlecht, die Branche wächst auch in Zeiten der Wirtschaftskrise.

Bild: mys / photocase.com

 

 

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