Endlich Franchisegeber – “Wie meine Partneragentur zum Franchisesystem wurde”

Claudia Neumann Franchisegeberin ZweifunkenEin Gastbeitrag von Claudia Neumann

Vor ca. 2 Jahren habe ich eine Partneragentur gegründet, die ausschließlich mit persönlichen Kontakten von Mensch zu Mensch arbeitet. Ich präsentiere meine Agentur zwar auch per Homepage für meine Klienten, betreibe aber kein klassisches Internetportal. Liebevolle und aufrichtige Unterstützung bei der Partnersuche sowie individuelle Beratung stehen bei mir im Vordergrund.

Wie die Idee des Franchise-Unternehmens entstand

Nach wenigen Wochen meiner Tätigkeit in dieser Branche habe ich festgestellt, dass ich meinen Klienten auf Grund Zeitmangels nicht gerecht werden kann. Die Einstellung von Mitarbeitern kam für mich jedoch nicht in Frage und so entschloss ich mich ein Franchise-Konzept zu erarbeiten, mit dem ich interessierten Damen und Herren die Möglichkeit biete, eine eigene Partneragentur mit meinem Konzept und Know-how zu gründen und zu betreiben.

Zurzeit befinden sich drei Franchise-Nehmerinnen in der Pilotphase. Es läuft gut an und wir entwickeln gemeinsam jede Menge neue Ideen und Marketing-Möglichkeiten. In den ersten 3 Monaten konnte ich viele Erfahrungen sammeln, auf die ich später noch eingehen werde. Nach Ablauf der Pilotphase werde ich weitere Vertragsgebiete in Schleswig-Holstein, Bremen, Berlin und Lüneburg vergeben.

Da ich mit meiner Marke “Zweifunken” im Norddeutschen Raum einen großen Bekanntheitsgrad erreichen werde, war es notwendig den Namen als Marke bzw. das Logo als Wort-/Bildmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt zu beantragen. Das Verfahren läuft zurzeit.

Die Erstellung des Franchise-Konzeptes

Das ganze Konzept entstand in Zusammenarbeit mit meinem Unternehmensberater. Den Franchise-Vertrag habe ich selbst formuliert, in Anlehnung an einen Mustervertrag, der von einem Franchisenehmer-Anwalt verfasst wurde. Diesen habe ich modifiziert und meinem Unternehmen angepasst. Geprüft wurde das 25-seitige Endergebnis dann noch einmal von meinem Anwalt.

Jeder Franchisenehmer erhält ein exklusives Vertragsgebiet, das genügend Potential bietet. Eine Standortanalyse führe ich jedoch nicht durch. Dem Vertrag anhängig ist eine Rentabilitätsvorschau, die Schutzrechte für die Marke “Zweifunken”, eine Widerrufsbelehrung, eine Geheimhaltungsvereinbarung, eine detaillierte Vertragsgebiets-Karte sowie eine distanzierende Erklärung zur Scientology-Sekte.

Im Erstgespräch mit einem Interessenten präsentiere ich unsere Arbeitsweise, die Verdienstmöglichkeiten, die unterschiedlichen Marketingmaßnahmen und den übrigen Inhalt des Handbuches. Bei ernsthaftem Interesse des Bewerbers lesen wir danach gemeinsam den Franchise-Vertrag durch. Diesen händige ich dem Bewerber nach Ablauf des Gespräches in Kopie aus. Damit ist meine vorvertragliche Aufklärungspflicht erfüllt.

Jetzt hat der Bewerber genügend Zeit (ca. 2-3 Wochen) alle Informationen und den Franchisevertrag von einem Anwalt prüfen zu lassen. Sollte es danach im beiderseitigen Einvernehmen zu einer Zusammenarbeit kommen, erfolgt die Vertragsunterzeichnung. An diesem Termin findet auch die erste Schulung/Einweisung statt.

Nach Ablauf der Widerrufsfrist erhält der Franchisenehmer das Handbuch, mit dem notwendigen Know-how, um die Partneragentur erfolgreich und seriös betreiben zu können. Selbstverständlich stehe ich jederzeit mit Rat und Tat während der gesamten Vertragslaufzeit zur Verfügung.

Ich stelle dem Franchisenehmer einheitlich gestaltete Geschäftspapiere, Visitenkarten und eine Homepage kostenlos zur Verfügung. Des Weiteren bekommt der Franchisenehmer, nach Ablauf einer 3-monatigen Probezeit, Zugang zu unserer Klienten-Datenbank, die dann für die Erfassung und weitere Bearbeitung neuer Klienten genutzt wird.

Zweimal jährlich findet ein Treffen aller Franchisenehmer statt, an dem ein Erfahrungsaustausch und ggf. Schulungen stattfinden. Außerdem veranstalte ich einmal jährlich einen Jahreskonvent, an dem ich das Ergebnis des Vorjahres präsentieren werde und meine überregionalen Marketingmaßnahmen belege.

Meine Erfahrungen als Franchisegeberin aus den ersten Monaten haben gezeigt:

In der Zusammenarbeit mit den Franchisenehmern ist die Kommunikation enorm wichtig. Der Franchisegeber sollte zur Beantwortung von Fragen regelmäßig erreichbar, aber auch offen für neue Ideen seitens der Franchisenehmer sein. Kein Konzept ist perfekt und niemand ist allwissend. Jede meiner Franchise-Nehmerinnen hat mir schon wertvolle Informationen und Ideen geliefert, die dann für alle umgesetzt wurden.

Wichtig ist auch, dass sich “Geben” und “Nehmen” zwischen den beiden Vertragsparteien im Gleichgewicht befinden. Ich kann als Franchisegeberin nicht ausschließlich auf die monatliche Zahlung der Franchise-Provision/Gebühr warten, sondern sollte auch viel für die Weiterentwicklung des Konzeptes, überregionale Werbung und die Zufriedenheit der Partner tun.

Dadurch wird meiner Meinung nach eine langfristige und konstruktive Zusammenarbeit gewährleistet.

Beste Grüße aus Hamburg von

Claudia Neumann

ZweifunkenZweifunken-Partneragenturen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Damen und Herren ab einem Alter von 35 Jahren beim Finden des richtigen Gefährten fürs Leben zu unterstützen. Erfüllte Partnerschaft, Gemeinsamkeiten und übereinstimmende Interessen sind die gemeinsame Basis, die den Funken zweier Menschen überspringen lässt und damit die Zukunft einer glücklichen Partnerschaft einläutet. Das ist es, was wir für viele Partnersuchende erreichen möchten. Weitere Informationen finden Sie auch auf meiner Homepage www.zweifunken.eu oder gerne auch telefonisch unter 0171-4208635.

1 Kommentar zu “Endlich Franchisegeber – “Wie meine Partneragentur zum Franchisesystem wurde””

  1. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von FranchisePORTAL erwähnt. FranchisePORTAL sagte: Endlich Franchisegeber – “Wie meine Partneragentur zum Franchisesystem wurde” http://ht.ly/1MVIQ [...]

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